Der DNR-Filter
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die Syntax ist wie folgt:

-J "dnr=<lt>:<ll>:<ct>:<cl>:<sc>"

wobei	<lt> = Wert für Luma-Thresold, Wertebereich [1,128], Default 10
	<ll> = Wert für Luma-Pixellock, [1,128], 4
	<ct> = Wert für Chroma-Threshold, [1,128], 16
	<cl> = Wert für Chroma-Pixellock, [1,128], 8
	<sc> = Wert für Szenenwechsel-Erkennung [1,90], 30

Wenn Werte außerhalb des erlaubten Bereichs angegeben werden, dann wird
automatisch durch den jeweiligen Defaultwert ersetzt.
Auch für ausgelassene Paremeter werden die Defaultwerte  verwendet.

Beispiele:
	"dnr=20"		=> lt = 20, Rest default
	"dnr=::::60"	=> sc = 60, Rest default
	"dnr=20::32"	=> lt = 20, ct = 32, Rest default usw.


Funktionsbeschreibung:

Der Filter arbeitet am Besten bei Video im YUV-Format, kann aber auch bei
RGB-Format benutzt werden.
Er wird nur auf ein Bild angewendet, wenn kein Szenewechsel erkannt wurde.
Dieser wird anhand des prozentualen Anteils an Pixeln eines Bildes, die alle

Schwellwerte überschritten haben, festgestellt (also wenn dieser Anteil den
vorgegebenen <sc>-Wert überschreitet).

Der Filter untersucht jeden Pixel eines Bildes getrennt nach Luma- und
Chroma-Anteilen (YUV-Mode) bzw. R/G/B-Anteilen (RGB-Mode), damit sowohl
Helligkeits- als auch Farbrauschen separat behandelt werden können.

Die Schwellwerte <lt> und <ct> geben an bis zu welchem Unterschied zwischen
einem Pixel des letzten Bildes und einem Pixel des aktuellen Bildes eine
"Überblendung" erfolgt. <lt> wird auf den Luma-Anteil (bzw. R) angewendet,
<ct> auf die Chroma-Anteile (bzw. B/G).

Die Schwellwerte <ll> und <cl> geben an bis zu welchem Unterschied zwischen
einem Pixel des letzten Bildes und einem Pixel des aktuellen Bildes eine
"Ersetzung" durch den Pixel des letzten Bildes erfolgt, d.h ob der Pixelwert

festgehalten ("gelockt") wird. <ll> wird auf den Luma-Anteil (bzw. R) ange-
wendet, <cl> auf die Chroma-Anteile (bzw. B/G). Ein Pixel wird aber
spätestens nach 30 "locks" aufgefrischt !

Grundsätzlich sollten die <*t>-Schwellwerte größer als die <*l>-Schwellwerte

sein, damit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen "Locking" und "Überblenden"

gegeben ist.
Die Schwellwerte werden mit den Differenzen (biased) von Pixeln verglichen,
d.h. größere Schwellwerte verstärken den Filtereffekt, weil somit auch
größere Unterschiede (Differenzen) gefiltert werden.

Die Default-Werte für die einzelnen Parameter sollten in den meisetn Fällen
Ein brauchbares Ergebnis erziehlen. Der Filter hat (dann) insgesamt neben
der Rausch- verminderung eine weichzeichnende Wirkung jedoch ohne
"Nachzieheffekte" bei Bewegungen.
Bei rauschbehaftetem Material kann nach Filterung z.B. bei der MPEG-
Komprimierung bis zu 25% Bitrate eingespart werden (dies kann aber je nach
Material auch deutlich mehr oder weniger sein).
